ADHS und Versicherungen: Berufsunfähigkeit / Krankenversicherung bei ADHS

Beim Surfen von verschiedenen Seiten von Selbsthilfegruppen bin ich bei einer meiner Lieblingsseiten von ADS-Muenster hängengeblieben. Dort haben sich u.a. Michael Klaus und Leif-Patrick Viola bereits um das Thema ADHS und Versicherungsschutz verdient gemacht.

U.a. wird in dem sehr zu empfehlenden Jahrbuch ADHS und Recht vom ADHS-Deutschland e.V. schon auf das Problem der Versicherungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS / HKS hingewiesen.

So lehnen private Krankenversicherungen in aller Regel Neuanträge bei bekannter ADHS-Konstitution ab. Das gilt halt schon, wenn in irgendeiner Variante Psychiater oder Neurologen bzw. Psychologen im Lebenslauf auftauchen.

Weit relevanter kann es aber eben in Hinblick auf Berufsunfähigkeit bzw. Erwerbsunfähigkeitsversicherung sein. Hier haben jahrelang Eltern bzw. Betroffene eben auch Absagen kassiert. Die Empfehlung war bisher, dass man sog. Probeanträge stellen soll, die dann nicht an andere Versicherungen weitergegeben werden. Als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung gilt aber die weit weniger bekannte Versicherungsform, die den Eintritt einer schweren anderen Erkrankung versichert (sog. Dread Disease-Versicherungen). Dies ist durchaus bei ADHS möglich.

Nun scheint die ADHS-Selbsthilfegruppe aber auch die Möglichkeit einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung gefunden zu haben, die andere Gesundheitsrisiken einschliesst (bzw. nur ADHS-bedingte Folgen ausklammert). Mehr Infos dazu findet man hier

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