ADHS Neurobiologie Dopamin und Lernen bei Fruchtfliegen

Wenn Ihr ein wenig Englisch könnt, ist der von Präsentation und Inhalt tolle Vortrag von David Anderson ein Genuss. Es geht um Drugs, Dopamin und Drosophila (Fruchtfliegen).

Was kann man also von dem Lieblingstier der Genetiker in Hinblick auf ADHS lernen ? Offenbar eine ganze Menge….

Berechtigt klagt Anderson darüber, dass die Medikation im Bereich Psychiatrie eher dem Versuch gleicht, eine Dose Öl über den Motorblock im Auto zu verschütten. Irgendwas wird schon ankommen. Ob sich das Tiermodell Fruchtfliege im Bereich ADHS durchsetzt, wird man sehen. Aber interesssant ist vor allem die Hypothese, dass sich Dopamin eben nicht primär im Bereich von Hyperaktivität bemerkbar macht, sondern beim Lernen bzw. Entscheidungen. Anderson hat ein Tiermodell mit einem Dopamin-Rezeptor-Problem bzw. einer Mutante, wo er dies genauer untersucht.

So in etwa stelle ich mir Grundlagenforschung auf der Ebene der Genetik von ADHS und neuropsychiatrischen Störungen vor. Auch wenn ein ADHS-Kind natürlich keine Fruchtfliege ist. Immerhin versteht er es, seine Erkenntnisse „sexy“ an den Mann bzw. die Frau zu bringen.

Seht selber ….

Ein Gedanke zu „ADHS Neurobiologie Dopamin und Lernen bei Fruchtfliegen

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