Vor einiger Zeit hatten wir von Piero den Tipp, dass unterschiedliche Formatierungen des gleichen Textes das Erfassen und Merken des Inhaltes für ADHS-Kinder leichter macht.

In eine ähnliche Richtung geht jetzt eine Untersuchung bei Legasthenikern. Damit sie nicht so leicht von ähnlichen nebenstehenden Buchstaben abgelenkt bzw. irritiert werden, soll man versuchen, durch einen breiteren Buchstabenabstand bei der Formatierung der Texte die Kinder beim Lesen zu unterstützen. Ein grösserer Buchstabenabstand verbesserte in einer Studie die Worterkennung. Dies war speziell bei Legasthenikern der Fall, nicht aber bei neurotypischen Kindern.

Dadurch konnte u.a. auch die Lesegeschwindigkeit deutlich verbessert werden, die ja bei Legastheniker-Kindern extrem langsam sein kann.

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