ADHS subjektiv statt deskritiv

Die herkömmliche Beschreibung psychischer bzw. psychiatrischer Störungen ist (aus gutem Grund?) deskriptiv, also von aussen beschreibend. Also beschreiben mehr oder weniger kompentente Diagnostiker ein auffälliges Verhalten bzw. Abweichungen von einer statistischen Norm und versuchen dies dann in Kategorien einzuordnen. Irgendwo muss dann eine Grenze zwischen „krank“ und „normal“ gesetzt werden.

Nun erfasst dieses eher für die interne Kommunikation bzw. für die Forschung sinnvolle Vorgehen aber den Kern von ADHS so ganz und gar nicht. ADHS ist nicht kategorial (in klar zuzuordnende Schubladen), sondern dimensional zu verstehen.

Kategoriale Zuordnungen wären nun beispielsweise schwanger oder nicht schwanger. Man (bzw. Frau) kann nicht ein „bisschen“ schwanger sein.

Aber andersherum kann man nun nicht  immer klar ADHS von „Nicht-ADHS“ unterscheiden. Weil es eben eine Disposition ist. Eine neurobiologisch begründete Veranlagung, die sich aber aus einer ganzen Vielzahl von biologischen Aspekten, aber natürlich auch den Wechselwirkungen in der Umgebung bzw. Lernerfahrungen herausbildet.

Ein Gedanke zu „ADHS subjektiv statt deskritiv

  • 29.02.2012 um 02:10
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    Stimme ihnen vollkommen zu , das es viel dimensionales hat ,,, nur wie bringt man das der Pschyatrischen Welt bei , die nur an dem festhält was sie erklären kann und alles andere schwachsinn ist 🙂 5tage pschyatrie und alles stand kopf 🙂 der oberste und sein gefolge konnten mir vor verzweiflung und ratlosigkeit nicht in die augen schauen , aber sie haben schlau gehandelt 🙂 nach meiner entlassung (GRUND) vertrauensverhältnis sei gebrochen hahahaha, nachhinein habe ich erfahren das sie all das diagnostiziert haben was ich von anfang an gesagt habe 🙂 warum sind diese studirten halb so schlau wie ein Hauptschüler der nicht mal einen Ausbildungsplatz als Maler bekommen hat ,,, denk ,denk ,denk. 🙂

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