Calvinismus: Weisheiten von Calvin und Hobbes (Teil 1)

Eine Pflichtlektüre im Bereich ADHS sind natürlich die Lebensweisheiten von Calvin und Hobbes.

Heute:

Calvin: “Ich finde, wer am Ende des Tages keine grünen Knies hat, sollte sein Leben ernsthaft überdenken.”

Wie wahr. Kids haben heute Ganztagesschule. In der sie dann ihr Leben ernsthaft überdenken sollen und / oder sich auf den Ernst des Lebens vorbereiten. Und das mit 12 oder noch früher. Wenn das nicht reicht, werden sie zum Psychologen weitergereicht.

Schule und Hausaufgaben sind zwei Gründe, warum Kinder mit ADHS (bzw. ihre Eltern) den meisten Stress untereinander haben. Da die Kids dann länger als ihre Kumpel an den Hausis sitzen, statt in der Natur sich die Knieaufzuscheuern bzw. sich und die Umwelt im Spiel zu entdecken. Dann werden schlaue Artikel bzw. Forschungen gemacht, dass „grün“ nun eine Therapie gegen ADHS sei. Wobei wohl Natur und Spiel und nicht die Farbe gemeint ist.

Wussten Calvin und Hobbes auch schon. Dafür brauchen wir nicht unbedingt Psychotherapeuten. Beim Psychologen holt man sich keine grünen Knies.

Ein Gedanke zu „Calvinismus: Weisheiten von Calvin und Hobbes (Teil 1)

  • 10.03.2013 um 16:56
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    Dankeschön für die Empfehlung :). Das verträumt länger an den Hausaufgaben sitzen kenne ich auch sehr gut. Die Knie sind aber auch jetzt noch viel zu wenig oft grün.
    Zur Zeit lese ich auch ganz gerne die „Dilbert“. Das ist ein Computer-Ingenieur der zusammen mit seinen Kollegen versucht in der aberwitzigen Struktur & Kultur seiner Firma die Nerven zu behalten. Es tauchen aber auch andere Themen auf. Zum Beispiel wird hier Dilbert von seinem Hund „Dogbert“ in der Frage des Freien Willens ins aus argumentiert :). http://dilbert.com/strips/comic/1993-05-30/ ( leider konnte ich online bisher nur die englische Version finden).

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