ADHS & Beruf

ADHS und Hochleister (high achiever) Interview mit Casey Dixon

Vielleicht kennst du das auch von dir? Aus beruflichen Gründen als Psychotherapeutin oder Erzieherin oder weil dein Kind aus dem „Spektrum“ ist, hast du dich lange und intensiv mit Neurodivergenz beschäftigt. Du erkennst dich in vielen Aspekten quasi wie in einem Spiegel selbst. Aber kann das sein? Kann es ADHS auch dann geben, wenn man beruflich und privat „erfolgreich“ ist und in seinem Gebiet zu den „Top-Machern“ oder „Hochleistern“ gehört? „High achiever“ lässt sich vielleicht nicht so ganz gut auf deutsch übersetzen, oder?

Gerade gestern hatte ich dazu eine Coaching-Sitzung mit einer sehr engagierten Psychotherapeutin. Kann (und darf) man selber aus dem ADHs-Spektrum sein, wenn man seit vielen Jahren therapeutisch hilft? Gerade wenn man eben lange kompensiert hat, sind die Symptome von ADHS eben lange „maskiert“. Darum, und um andere Besonderheiten geht es in einem „Spezial“ von meinem Newsletter auf AHDS-Spektrum.

Dazu habe ich mich an die ADHS-Expertin und Coaching Casey Dixon gewandt, die sich gerade auf diese Gruppe von Klienten spezialisiert hat. Und in einem schriftlichen Interview ihr 10 Fragen zu ADHS gestellt.

Casey Dixon hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, genau diese Gruppe zu unterstützen und ihre besonderen Talente und Fähigkeiten zu fördern. In einem exklusiven Interview gibt sie tiefe Einblicke in ihre Arbeit als ADHS Coach für Hochleister und erklärt, was sie dazu bewogen hat, diesen besonderen Weg einzuschlagen.

Eine Spezialistin für die Unterstützung außergewöhnlicher Talente

Casey Dixon ist keine Unbekannte in der Welt des Coachings. Mit einer beeindruckenden Karriere, die sich über Jahre erstreckt, hat sie sich einen Namen gemacht durch ihre Arbeit mit Hochleistern, insbesondere Juristen, die mit ADHS leben. Doch was hat sie dazu bewegt, sich auf diese spezielle Nische zu konzentrieren?

„Meine Faszination für Menschen, die sich durch außergewöhnliche Intelligenz und Tatkraft auszeichnen, aber ihr Leben auf unkonventionelle Weise meistern, hat tiefgreifende Wurzeln“, erklärt Casey-Dixon. Aufgewachsen in einer Familie voller kreativer und leistungsorientierter Menschen mit ADHS, wurde ihr Interesse bereits in jungen Jahren geweckt. Ihre Leidenschaft für das Thema vertiefte sich noch, als sie an einer Schule für Kinder mit Lernschwierigkeiten und ADHS arbeitete und dort die vielfältigen Herausforderungen aus nächster Nähe erlebte.

Die Zögerlichkeit der Ärzte, ADHS bei Erwachsenen zu diagnostizieren, insbesondere bei solchen mit hohen schulischen und beruflichen Leistungen, stellte für Casey-Dixon einen Wendepunkt dar. „Ich wollte etwas ändern“, sagt sie. Und genau das hat sie getan. Im Jahr 2005 gründete sie ihre Coaching-Praxis mit dem Ziel, die vorherrschenden Auffassungen zu hinterfragen und spezielle Unterstützung für leistungsstarke Menschen mit ADHS anzubieten.

Ein Teaser auf Mehr

Dies ist nur der Anfang eines tiefgreifenden Gesprächs mit Casey-Dixon, in dem sie nicht nur ihre Beweggründe und die Anfänge ihrer Karriere teilt, sondern auch wertvolle Einblicke in die spezifischen Herausforderungen und Lösungsansätze für Hochleister mit ADHS gibt. Die folgenden Fragen des Interviews werden Themen wie individuelle Strategien zur Bewältigung von ADHS, die Bedeutung eines auf die Person zugeschnittenen Coachings und die langfristigen Auswirkungen auf die Karriere und das persönliche Wohlbefinden der Klienten beleuchten.



Hier geht es zum vollständigen Interview in meinem Newsletter mit weiteren Beiträgen rund um das Thema „hochfunktionelles ADHS“ bzw. ADHS bei „Hochleistern)

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2 Gedanken zu „ADHS und Hochleister (high achiever) Interview mit Casey Dixon

  • Toll. Zufällig gefunden.
    Gibt es so eine „Casey Dixon“ oder andere seriöse Angebote auch für den deutschen Raum? Bin Jurist mit schwerem ADHS. Das Berufsleben ist bisher eine Katastrophe, bin deswegen krankgeschrieben und ratlos. MfG Ano

    Antwort

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