Murmel, Murmel, Aufschieberitis

Die Kugel rollt. Nein, nicht beim Roulette. Sondern in der Aufschieberitis-Ambulanz. Zumindest wenn man Stern-Online glauben soll.

Es geht um die Prokrastination von Studenten bei der Erledigung von unliebsamen Aufgaben. Erstmal die Erwartungen um 50 % kappen. O.k. Und sich selber damit motivieren, was man schon von den Aufgaben erledigt hat. Also beispielsweise dadurch, dass man jeweils für jede erledigte Pflicht eine Murmel in ein Gefäss legt und dadurch schaut, wieviel man schon geschafft hat.

Einerseits gefällt es mir besser, eine DONE-Liste für erledigte Dinge, als eine To-do-Liste für die bis in alle Ewigkeit noch nicht erledigten Dinge zu führen. Und grundsätzlich finde ich es auch gut, dass man Erfolge in dieser Form visualisiert = sichtbar macht. Ich habe auch schon entsprechend Zigarettenschachteln zur Selbstbeobachtungs-Tagebüchern für Veränderungen umfunktionieren lassen.

Dennoch weiss ich nicht, ob solche Verstärkerpläne bzw. Token-Systeme bei Studenten wirklich greifen.

Was hilft ist u.a. Aufgaben ins Rollen zu bringen bzw. eine eher langweilige oder unangenehme Aufgabe in einen Stapel von leichteren „runden Sachen“ zu legen und gleich mit zu erledigen. Also nicht anzuecken mit einer Aufgabe, sondern es „rund“ zu halten, damit es läuft.

Womit wir wieder bei Murmeln oder anderen Bällen wären …

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