Sogenannte „state of the art“-Vorträge von Uniprofessorinnen geben einen guten Überblick über Behandlungsempfehlungen. So ist auch der derzeit als Download verfügbare Vortrag (bzw. die Folien dazu) von Frau Prof. Becker von der Uni Marburg eine gute Übersicht. Speziell auch, weil dort eben neben den nicht-medikamentösen Behandlungen auch auf die Pharmakotherapie (und auch mal auf Amphetamine wie Elvanse bzw. DL-Amphetamin) eingegangen wird. Mehr dazu hier

2 Gedanken zu „Behandlung von ADHS Vortrag Frau Prof. Becker Marburg“
  1. Die Behauptung, man solle erst medikamentös therapieren, wenn alle anderen Behandlungsversuche gescheitert sind, sind wohl nur als Witz zu verstehen. Denn so lange nicht medikamentös therapiert wird, sind andere Behandlunsmethoden ja drundsätzlich zum Scheitern verurteilt.
    Den Versuch, einen ADHS-Betroffenen zu Selbstbeobachtung, Selbstmanagement und Selbstinstruktion anzuleiten, kann man ebenfalls nur als Witz verstehen. Da bei ADHS diese Fähigkeiten gar nicht vorhanden sind, kann man sie auch nicht verbessern. Erst recht nicht durch therapeutisches Geschwafel.

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