Welche hilfreichen Methoden und Vorgehensweisen haben sich bei Dir bewährt, um das Gehirn in einen aktiven Handlungsmodus zu bekommen ?

5 Gedanken zu „ADHS – täglich neue Wege der Selbstüberlistung“
  1. Ich habe erst seit ein paar Wochen die vorläufige Diagnose Ad(H)S nachdem meine Tochter mit 16 jetzt wahrscheinlich eine ADS Diagnose bekommt.. Von daher habe ich ein Riesenliste von Methoden über die Jahre versucht z.B.
    > „10 Morning Habits Geniuses Use To Jump Start Their Brain | Jim Kwik“ ( Youtube Video in english)>
    >trage alles in my Smart phone Diary ein, auch Freunde zurückrufen oder Arzt Termin machen für meine Tochter“

    > Ich muss mir jetzt leider mit 53 Jahren eingestehen, das. ich mir doch für die großen Dinge jemanden bitten muss, darauf zu acten, dass ich etwas zu Ende bringe. Es liegt ja doch nicht nur an Disziplin und einer Neigungzur Prokastination oder Perfektionismus oder Angst vor Kritik.
    ich kann zwar anderen super gut helfen Ihre Aufgaben zu erledigen, aber habe selber soviele wunderbare nicht zu Ende gebrachte Projekte. Trauig ist, dass ich meist schon viel Energie und Zeit reingesteckt habe Zum Beispiel habe ich den Wunsch seit seit 2 Jahren meine Webseite für die Pflegeberatung die ich freiberuflich anbiete selber mit WordPress zu machen. Aber trotz 4 Volkshochschulkursen ist sie immer noch nicht fertig – obwohl der supernette Kursleiter, der sonst Hausmann und Tierarzt ist mir schon mehrmals angeboten hat zu helfen….
    Ich habe alle möglichen Listen, zum Beispiel- sogar mit eingebauter Checkliste mit 13 Punkten und Spalte zur Reflektion- was hat geklappt, was nicht- selbst diese Luxus Liste klappt nicht….

    Ich bin gerade am Gucken, wie die ADHS HEBO Schule oder das Private Gymnasium Esslingen den Untericht für ihre Schüler organisieren- ganz viel Struktur und wohlwollende Konrtrolle…
    LG Susanne

  2. Ich muss mir vorab eine Checkliste mit zu erledigenden Dingen erstellen (und alles in den Google-Calendar eintragen) – und seien die Dinge noch so banal. Und ich muss mir sagen, dass ich nichts aufschiebe, sondern möglichst in dem Moment erledige – in welchem ich den Impuls (gedanklich) dazu spüre. So werden die zu erledigenden Dinge weniger und bleiben nicht liegen, ich vergesse nichts und das gibt mir ein gutes Gefühl… Was mich immer mehr in „Stressmodus“ bringt, ist zu viel aufzuschieben und Dinge aus den Augen zu verlieren…

  3. Also ich nutze aufräumen des Arbeitsplatzes als Einstieg in eine neue Aufgabe. Ds denkt für mich die Schwelle.

  4. Mir hilft das Sonnenlicht, es fordert mich zum Handeln auf, insb. zum Aufstehen. Außerdem hilft mir „Musik“, da werde ich auch aktiv und wach, fühle mich lebendig..

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