ADHS und Thomas Brown

Manchmal werde ich gefragt, wie man einen guten ADHS-Arzt oder Psychologen findet bzw. erkennt. Nun, vermutlich am ehesten über Empfehlungen der Selbsthilfegruppen in der Region.

Wenn ich dann dem „Experten“ gegenüber sitze, entscheidet eh die Sympathie oder Antipathie. Aber man sollte auch mal ein wenig „testen“ dürfen, ob es sich nun um einen Scheinriesen handelt, oder aber wirklich jemand vom Fach.  Ich bin dann immer wieder schockiert, dass man an einer Uniambulanz für ADHS tätig sein kann und bestimmte deutsche oder internationale Top-Leute angeblich noch nie gehört hat

Daher könnte man Fachkompetenz auch dahin gehend testen, einige der bekannteren Namen im internationalen ADHS-Bereich „abzufragen“. Neben Barkley wäre daher Thomas Brown unbedingt ein Kandidat, den man als ADHS-Fachmann kennen und schätzen sollte.

Meine Begegnung mit ihm auf einem Symposium in Bad Boll gehört zu den Highlights, an die ich mich immer noch sehr gerne erinnere.

Wer ein wenig Spass an englischsprachigen Artikeln hat, dem empfehle ich die Bücher bzw. auch die Webseite von Thomas Brown auf jeden Fall. U.a. diesen Artikel vom  Oktober 2015. Dort geht es darum, sich von dem Stereotyp des Hyperkinetischen Syndroms zu verabschieden und eben genauer zu erkennen, welche Störungen höherer Handlungsfunktionen betroffen bzw. auffällig sind.

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: