Improvisationstheater bei ADHS

Ich bin ein grosser Fan der Initiative aus Münster „Impro-Theater“ bei ADHS auszuprobieren. ADHSler lernen aus Beziehungen bzw. Resonanz von anderen Menschen. Olaf Herzog habe ich selber als Theaterpädagogen in einigen Beispielworkshops erlebt und viel Spass gehabt

Einen Pilotbericht zu diesem Projekt kann man hier lesen.

Wäre schön zu wissen, wie es so weiter ging bzw. geht …

Auf jeden Fall kann ich es Jugendlichen und Erwachsenen mit ADHS-Konstitution nur empfehlen, sich hinsichtlich Theaterpädagogik bzw. Improvisationstheater mal in ihrer weiteren Nachbarschaft zu erkundigen. Es übt und macht Spass.

4 Gedanken zu „Improvisationstheater bei ADHS

  • 24.02.2013 um 09:26
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    Seit Jahren mache ich mit eine kleine Gruppe Freunden Improtheater, so als Spass, aber auch um uns selber besser kennenzulernen. Ein andere ADSler ist oft dabei. Es macht nicht nur Spass, ich finde, es hilft auch. Da geht es wirklich drum spontan zu sein, also, impulsiv darf man sein und alles ist erlaubt… Wer sich unwohl fühlt darf einfach weggehen. So werden mich einige Emotionen und Muster selber bewusst und Dampf ablassen tut auch gut. Feed-back können auch gut sein, aber ich schätze es am meistens mich selber zu spüren und wahrnehmen. Wir lachen dabei auch oft viel, was wieder gut ist…

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  • 24.02.2013 um 02:03
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    Theaterspiel ist ja Rollenspiel und das Rollenspiel wird auch in der Verhaltenstherapie genutzt.
    Aber leider zuwenig, da es dazu ähnliche Gruppen braucht, sei es alters- oder problemmässig.
    Das gibt dann wieder Administrationsprobleme, weshalb viele Therapeuten auf Rollenspiele verzichten (müssen).
    Theaterspielen ist hier eine gute Alternative zu zuwenig Therapieplätzen, auch wenn es eine solche Therapie natürlich nicht ersetzen kann, aber jeder kleine Baustein ist hier manchmal willkommen!

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  • 24.02.2013 um 01:55
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    Der Link ist defekt.

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