„Konferenz ADHS“ – Eine Würdigung in mehreren Akten

„Konferenz ADHS ist eine freie und unabhängige Vereinigung von engagierten Zeitgenossen, die die gegenwärtige Entwicklung unserer Kinder im Zusammenhang mit ADHS dem sog. Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom – mit Sorge verfolgen. Die Sorge bezieht sich nicht nur auf die erschreckend zunehmende Medikation mit einschlägigen Psychopharmaka, sondern vor allem auch auf die zugrundeliegende Auffassung eines unreflektierten Verhaltensbiologismus und einer dazu passenden wissenschaftlich fragwürdigen nosologischen Entität bzw. „Krankheit“ namens ADHS.“

So die einleitenden Worte auf der Internetseite: http://www.adhs-konferenz.de. Die „Konferenz ADHS“ hat vor einiger Zeit eine ADHS-Konsensus-Erklärung veröffentlicht. Dieses Statement stellt eine Antwort dar auf die als „einseitig“ bezeichnete „Gemeinsame Erklärung internationaler Wissenschaftler„, ursprünglich veröffentlicht Januar 2002, erneuert nach dem 16. Weltkongress der International Association for Child and Adolescent Psychiatry and Allied Professions (IACAPAP) in Berlin, August 2004.

Getragen wird die „Konferenz ADHS“ und die von ihr herausgegebene „ADHS-Konsenserklärung“ durch ein mit 24 Spezialistinnen und Spezialisten verschiedenster Disziplinen besetztes Kuratorium.

Die Positionen der “Konferenz ADHS” wurden von mir bereits 2008 einmal im ehemaligen Forum von ADD-Online einer kritischen Würdigung unterzogen. Da aber auch zwischenzeitlich immer wieder auf die Thesen der “Konferenz ADHS” Bezug genommen wird, erscheint es mir sinnvoll, sich dieser ADHS-Konsenserklärung noch einmal zuzuwenden.

Ich gehe dabei in den nächsten Tagen die einzelnen Punkte der Konsenserklärung – verteilt auf mehrere Blog-Beiträge – Schritt für Schritt durch.

Ein Gedanke zu „„Konferenz ADHS“ – Eine Würdigung in mehreren Akten

  • 11.02.2012 um 23:06
    Permalink

    Och… ich hätte da auch noch was schönes, vorhin gefunden, kann ich Ihnen nicht vorenthalten:
    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/adhs.html

    Ich frage mich, ob die Leute einfach nur…. Angst haben. Angst davor, dass es Leute gibt, die eben erheblich anderst funktionieren, aber TROTZDEM was können! Angst davor, Schubladendenken aufzugeben. Denn dank dem schön bequemen Schubladendenken kann man unsereins ja so praktisch in die „faul, dumm, ohne Ehrgeiz und Zielstrebigkeit“-Kiste packen und muss sich nicht damit auseinandersetzen, was unsereins KANN!

    Ich habe die Diagnose auch erst seit ein paar Jahren. Und erinner mich aus leider aktuell gegebenem Anlass daran, dass ich mein Leben lang gewusst habe, dass ich anders bin als andere und mein Leben lang sehr drunter gelitten habe, bis zu Selbstmordplänen, dass ich nicht wusste, warum es mir so schwer fällt, im Leben Fuß zu fassen. Freunde zu finden. Die Schule und eine Ausbildung abzuschließen.
    Deswegen kann ich Ihnen auch nicht sagen, was ich über die Seite, die ich eben hier vorgestellt habe, denke. Denn mir fällt nichts ein, das nicht strafrechtlich relevant ist.

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