Psychomotorik und ADHS

Bis vor ein paar Jahren waren MCD-Sportgruppen fast an jedem grösseren Ort zu finden. Die Minimale Cerebrale Dysfunktion ist nun diagnostisch nicht identisch mit der Definition von ADS/ ADHS. Heute würde man wohl eher von „Umschriebener Entwicklungsstörung Motorischer Funktionen“ sprechen. Oder – wie bei einem einer Söhne – von Dyspraxie. Andere Kinder wiederum weisen eher Wahrnehmungsstörungen (sensorische Störungen) auf.

Wie auch immer. Nun ist bekannt, dass ADHS in ca. 50 Prozent der Fälle mit erheblichen motorischen Problemen der Regulation der groben Kraft oder aber Feinmotorik einhergeht. Wie bei anderen höheren Hirnfunktionen auch ist dabei eine erhebliche Entwicklungs- oder Reifungsstörung zu verzeichnen.

Hier kann eben bei den betroffenen Kinder eine gezielte Förderung sinnvoll sein, damit sie die altersgemässen Anforderungen beispielsweise in der Schule beim Schreiben erfüllen können und nicht überall als „Bewegungslegastheniker“ ausgegrenzt werden.

Ein interessanter Artikel zum Thema von Dr. Skrodzki aus Forchheim belegt, dass Psychomotorik dabei keinesfalls ein Gegensatz zur medikamentösen ADHS-Therapie darstellt bzw. ein „sowohl als auch“ sinnvoll sein kann.

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